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Kassandra hat einen wunderbaren und oft bissigen Humor. Die Spielfigur muss man einfach mögen. |
Die Haupthandlung startet schließlich im Jahr 431 v. Chr. auf der Insel Kefalonia, zu Beginn des Peloponnesischen Krieges.
Kassandra, die Enkelin von Leonidas, dessen zerbrochenen Speer sie erbte, hat sich einen Ruf als erfolgreiche Söldnerin aufgebaut und wird wegen ihres Adlers Ikaros als Begleiter „Adlerfrau“ genannt.
Als Kind wurde Kassandra von ihrer Heimat Sparta verbannt, nachdem sie vergeblich einen Ältesten davon abgehalten hatte, ihren jüngeren Bruder Alexios auf Drängen des Orakels vom Berg Taygfetos zu werfen, da dieser einer Prophezeiung zufolge für Spartas Untergang verantwortlich sein würde.
Als Strafe dafür, dass Kassandra den Ältesten versehentlich tötete, musste ihr Vater Nikolaos sie von der Klippe werfen, trotz Bitten ihrer Mutter Myrrine, es nicht zu tun.
Das junge Mädchen überlebte jedoch den Sturz und floh in dem Glauben, Alexios sei tot, mit einem Boot ins offene Meer. Sie strandete während eines Sturms auf Kefalonia und wurde von dem Gutsverwalter Markos aufgelesen, der sie über die Jahre aufzog.

Auch hier kann man sich rasch ein sehr ordentliches Schiff zusammenbauen und die Meere von Griechenland in Angst und Schrecken versetzen.
Übertreibt man jedoch, wird man rasch mittels einem Kopfgeld gejagt und das Leben wird alles andere als gemütlich.
Immer wieder findet man neue Teile, Segel, Upgrade und Mannschaften für sein Schiff.

Im Grunde genommen könnte man Kassandra auch als männlichen Charakter Alexios spielen. Doch dann geht viel Witz und Charme verloren.
Unter Kassandras rauher Schale steckt ein sehr weicher und empfindlicher Kern. Sie hat ihren Gastauftritt in AC Valhalla verdient.
Auch ihre Rüstungen sehen sehr ordentlich aus und es hat für jeden Geschmack etwas. Gott sei Dank kann man ihr Aussehen immer verändern.
Leider sind die Upgrades der legendären Rüstungen sehr teuer, so dass man eigentlich nur ein Set perfekt Upgraden kann.
So hat es auch zwei Endgegner - die im Netz bekannt sind - die im Gegensatz zu den anderen Gegnern, eine Spur zu stark sind, also imba.
Aber mit Geduld und kleinen Tricks hat man auch sie im Griff. 😁

Die Gebiete und die Meere haben gefühlt eine unendliche Weite und man kann sich richtig die Zeit in dem schönen Griechenland vertreiben.
Nach rund 220 Stunden Spielzeit war das Abenteuer vorbei und habe den Grossteil erreicht. Dennoch blieben ein paar unbedeutende Dinge und Aufträge offen, die nicht so wichtig waren.
Würde man die noch erledigen und ständig die temporären Quests lösen, käme man locker auf LVL80 - ursprünglich war das Cap bei LVL60 - mit schätzungsweise 250 Stunden.