ICT - Wissen

ICT - Wissen

Nach der Jahrtausendwende begann ich mich allmählich für die IT zu interessieren. Den Anfang machte ich mit einem ausgedienten PC-Client (Pentium I), wo das Windows98 SE installiert war mit Office 2000.

Ich versuchte selbst damit herumzubasteln und herum zu klicken, was nicht lange gut ging ^^.

Nachdem ich den armen Pentium I und sein Betriebssystem gekillt hatte, schaffte ich mir einen Pentium4 an, damals hatten diese einen 423er Sockel und SDRAMs mit stolzen 1.9 GHz. Ohne Monitor kostete das Ding CHF 1900.00.

Also einen Franken pro Hertz.

Cool war auch die immense Geschwindigkeit, mit der man im Internet surfen konnte. Die Modems dieser Zeit hatten theoretisch 56K, praktisch waren's aber 46K.

Man musste sich entscheiden, ob man jetzt telefonisch erreichbar ist oder ob man jetzt ins Internet geht. Da ich mich oft für das Internet entschied (alleine wegen dem Preis und dem Abo damals), reklamierten viele Bekannte, mein Telefon sei dauernd besetzt ^^.

Mein erstes ADSL-Abo hatte doch tatsächlich eine Geschwindigkeit von 256/64Kbps. (DS/US)

SIZ-Diplome

Rasch entschied ich mich, dass diese Branche meine neue Laufbahn wird. Der erste Grundkurs wurde gemacht und nun stellte sich die Frage: Wie weiter.

Zuerst wollte ich Webdesigner werden. Da der Kurs aber besetzt war, absolvierte ich zur Überbrückung eine Schulung mit Diplom als PC/LAN-Supporter SIZ.

Nachträglich bin ich froh den PC/LAN-Supporter doch gemacht zu haben. Anschliessend machte ich den gewünschten Webpublisher SIZ und war etwas schockiert, wie hart die Branche im Webdesign ist.

Einstieg in die IT-Berufswelt

Den Einstieg als Webpublisher liess ich fallen, damals gab es gelernte und selbsternannte Webdesigner wie Sand am Meer. Also griff ich auf meine zweite Ausbildung zurück: PC-Support.

Da die alte Firma mehr als die Hälfte der Mitarbeiter entliess, hatte ich kaum eine andere Wahl als mich in einem Callcenter zu verdingen. Dort machte ich den Technischen Support im Bereich ADSL, Cablecom, Email und Siemens-Router.

... und dann ging es weiter und weiter ...

Der Eidgenössische Fachausweis

Als Quereinsteiger hat man im Arbeitsmarkt leider das Problem, anerkannt zu werden. Die SIZ-Diplome sind ja ganz nett, aber eben doch nicht vollwertig. Entsprechend wurde ich bei den Vorstellungsgesprächen behandelt.

Obwohl die Ausbildung zum Fachausweis keine oder kaum technischen Mehrwert erbrachte, sondern mehr in das IT-Management und ITIL geht, wird man in der Arbeitswelt jetzt anerkannt als vollwertigen Informatiker.

Dies war auch das Ziel der Mitschüler. Alle hatten teiweise enormes Praxiswissen, aber der Titel als Informatiker fehlte.

Deshalb empfehle ich jedem Quereinsteiger, egal welche Branche, so rasch als möglich einen Eidgenössisch anerkannten Titel zu erwerben.

ICT Wissen

Begriff: ICT

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT; auch Informations- und Kommunikationstechnologie, IuK-Technologie, IuK-Technik; in der Schweiz meist verwendet englisch information and communications technology, ICT) ist Technik im Bereich der Information und Kommunikation.

(Quelle: Wikipedia)

Geschichte

Seit 2000 hat der Begriff "ICT" durch die große Verbreitung des Internets und die zentrale Rolle IP-basierter Dienste in der IT (als IP-Netzwerke) und zunehmend in der Kommunikationstechnik (als IP-Telefonie) in Politik, im Management und besonders in den namensgebenden Industrien wieder an Bedeutung gewonnen.

(Quelle: Wikipedia)

... und

Informations- und Kommunikationstechnik wird auch als Deckbegriff definiert, der jegliches Kommunikationsinstrument bzw. jegliche Kommunikationsanwendung beinhaltet, inklusive Radio, Fernsehen, Mobiltelefone (Handys), Hardware und Software für Computer und Netzwerke, Satellitensysteme etc. sowie die verschiedenen Dienstleistungen und Anwendungen, die mit diesen Dingen verbunden sind.